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Sonntag 10. 03. 2013



Berlin will aus den Fehlern von Stuttgart 21 lernen - die Hauptstadt-Bürger sollen am politischen Prozess beteiligt werden. Die erste Übung ist der "Bello-Dialog": Hitzig wird da über Hundehaufen und Maulkörbe diskutiert.


Senator Heilmann: Der CDU-Politiker hat sich den "Bello-Dialog" ausgedachtZur Großansicht
DPA

Senator Heilmann: Der CDU-Politiker hat sich den "Bello-Dialog" ausgedacht

Berlin - Auf eine ausgewählte Gruppe Berliner Bürger kommt in den nächsten Wochen eine nahezu unmögliche Aufgabe zu: Sie sollen Hundehalter und Hundehasser versöhnen. Seit diesem Sommer lässt die Hauptstadt ihre Bewohner über ein mögliches neues Hundegesetz diskutieren, im sogenannten Bello-Dialog. Am Montag wird bekanntgegeben, welche 30 Bürger im Sondierungsgremium sitzen werden, das sich erstmals am 16. Oktober trifft.

Zu denen, die im Roten Rathaus an einem Kompromiss arbeiten, gehört beispielsweise eine 29-jährige Produktmanagerin und Mischlingshalterin. Sie hatte sich auf der ersten der beiden Bürgerversammlungen des Bello-Dialogs durch sachliche und abwägende Redebeiträge hervorgetan. Danach wurde sie prompt gefragt, ob sie nicht zu jenen Berlinern gehören möchte, die aus all der geäußerten Kritik, all den Vorschlägen und all dem Unmut so etwas wie einen Kompromiss machen sollen. Über ihre Mitstreiter weiß die junge Frau nur, dass es sich um Hundehalter und Hundehasser handelt, außerdem um Menschen, die beruflich mit Hunden zu tun haben. Sie freut sich auf ihre Aufgabe, ist aber skeptisch: "Man kann ja ein Gesetz eigentlich nicht auf der Basis persönlicher Meinungen machen."

Lehren aus Stuttgart 21 ziehen


Der "Bello-Dialog" ist Berlins erster Versuch, Politik transparenter zu machen. Die Stadt will die Lehren aus dem Kampf um das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 ziehen und dafür sorgen, dass kontroverse Themen nicht mehr am Volk vorbei entschieden werden. In Berlin leben 3,5 Millionen Menschen und geschätzt mehr als 165.000 Hunde, nicht immer ist ihr Zusammenleben friedlich.

Es eigne sich besonders gut für einen Dialog mit den Berlinern, sagt Berlins Justiz- und Verbraucherschutzminister Thomas Heilmann (CDU), "weil es kein parteipolitisches, dafür aber ein hoch umstrittenes Thema ist". Heilmann war früher Werber, er hat sich den "Bello-Dialog" ausgedacht. "Wir müssen einfach innovative Formen finden, um die Bürger an politischen Prozessen zu beteiligen", sagt er. Weitere Themen sollen folgen.

Seine Beamten haben deshalb ein Internetforum eingerichtet sowie zwei Bürgerversammlungen organisiert. Anregungen und Kritik können die Einwohner auch per E-Mail und Post einreichen. Am Ende des Prozesses soll ein neues Gesetz stehen - oder die Erkenntnis, dass das alte genügt.

Nutzer wie "hot dog" oder "hundemami" haben in Heilmanns Internetforum bereits knapp 500 Kommentare verfasst. "Als Hundehalter wird man ständig diskriminiert, beschimpft oder schief angeguckt", klagt einer. Ein anderer fordert: "Alle Hunde konsequent an die Leine, auch mit Maulkorb, damit endlich mal dieses elende Gekläffe aufhört."

Es gibt konkrete Vorschläge, etwa über Hundekennenlerntage an Kindergärten und Schulen, und klare Meinungen zum großen oder kleinen Geschäft. "Hallo??? Ihr meckert über den Urin von Hunden?? Die an die Häuserwand pullern???", erregt sich im Internetforum eine Besitzerin von zwei Boxern. Sie findet es schlimmer, wenn sich "Menschen vor der Kaufhalle entleeren".

Täglich 330.000 neue Haufen in der Hauptstadt

Überhaupt: Beim Thema Hundehaufen verstehen die Berliner keinen Spaß. Schätzungen gehen von täglich 330.000 neuen Haufen in der Hauptstadt aus, mit einem Gesamtgewicht von 55 Tonnen. Würde man alle nebeneinander legen, hat das Projektbüro stadt&hund mal ausgerechnet, ergäbe das täglich eine "durchgehende Wurst quer durch die Stadt". Und so wird im Internet ebenso wie auf den beiden Bürgerversammlungen immer wieder diskutiert, was man tun könnte. Die Ansätze sind vielfältig: mehr Tütenspender, mehr Mülleimer oder eine Gehweg-saugende Motorradstaffel, wie es sie zeitweilig in Paris gab.

Viele Berliner haben sich für ihre Redebeiträge Zahlen und Fakten zurechtgelegt, eine moderierende Staatssekretärin nickt verständnisvoll, alle Anregungen werden notiert. Die meisten Anwesenden sind Hundehalter, sonstige Bürger sind kaum erschienen, und wenn sie sich äußern, ernten sie überwiegend Häme.

Das heißt aber noch lange nicht, dass die Hundehalter eine gemeinsame Front bilden. Der Besitzer eines Terriers schlägt vor: "Alle Hunde an die Leine, ob groß oder klein." Viele andere nennen das "Tierquälerei". Einige wollen einen allgemeinen Hundeführerschein, damit vor allem aggressive Tiere nicht in falsche Hände geraten.

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Ausgerechnet Kampfhundbesitzer setzen lieber auf Eigenverantwortung. Es gebe genug Halter, sagt eine von ihnen, "deren Hunde keine Kinder oder Jogger anfallen". Unverstanden und ungeliebt, so fühlen sich offenbar viele Kampfhundbesitzer, die sich ungern für tödliche Beiß-Attacken der Vergangenheit beschimpfen lassen.

Wie will man bei so vielen unterschiedlichen Vorstellungen einen Kompromiss finden? Das wird Aufgabe des Sondierungsgremiums sein, sagt Justizsenator Heilmann. Hundehalter, Hundehasser und zudem Menschen, die beruflich mit Hunden zu tun haben, sollen ab Mitte Oktober in drei bis sechs Runden alle Vorschläge auswerten und diskutieren. Vielleicht werden die Sondierungsrunden wie bei Stuttgart 21 im Fernsehen übertragen, der Senat sucht noch nach interessierten Sendern.

Das Ergebnis der Sondierungsrunden wird nach etwa sechs Monaten an die Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz weitergereicht, die daraus dann einen Gesetzentwurf bastelt oder entscheidet, dass alles so bleibt wie es ist.
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Sonntag 10. 03. 2013



Die Pistole lag im Auto, der Hund hüpfte darauf herum, ein Schuss löste sich - und traf Herrchen ins Bein: Mit dieser Geschichte sorgt ein 35-Jähriger aus Florida für Heiterkeit bei US-Medien und Skepsis bei der Polizei. Die mag die Version des Herrchens nicht so recht glauben.



Miami - Ja, Gregory Lane Lanier erlitt eine Schusswunde. Und ja, er wurde getroffen, als er und seine englische Bulldogge im Auto unterwegs waren. Aber dennoch hat die Polizei in Florida leise Zweifel, ob das Tier wirklich den Schuss auslöste, der den 35-Jährigen ins Bein traf. "Das behauptet er", sagte Steve Carr von der Polizei im Ort Sebring, rund 150 Kilometer südöstlich der Großstadt Tampa. Von so einem Fall habe er noch nie gehört.

Es gebe gewisse Hinweise, die Zweifel an der "Hund schießt auf Mann"-Geschichte weckten, so Carr. Was die Ermittler skeptisch macht, sagte er nicht. "Wir haben die Sache nicht besonders lange untersucht." Es sei nicht von einer kriminellen Handlung auszugehen. "Man braucht in Florida keine besondere Erlaubnis, um eine Pistole zu tragen."

Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag, wurde aber erst jetzt bekannt. Laut Lanier lag die Pistole des Kalibers neun Millimeter auf dem Boden seines Trucks. Er sei davon ausgegangen, dass sie ungeladen war - offenbar ein Fehler. Die englische Bulldogge habe gegen die Waffe getreten, wodurch sich ein Schuss gelöst habe. Den Ermittlern zufolge gab Lanier an, er habe einen Knall gehört, Rauch gesehen und dann ein Brennen am Bein gespürt. Die Kugel habe ihn am linken Bein erwischt. Zur Behandlung sei er ins Krankenhaus gegangen, er sei aber nicht schwer verletzt worden.

"Böser Hund!", kalauerte die "Huffington Post". Die Polizei habe den Hund nicht für eine Befragung festgehalten. Es sei allerdings unbekannt, ob das Tier von seinem Herrchen nach dem Vorfall zu Hause ein Leckerchen bekommen habe. Und Yahoo News kommentierte nicht ganz ernst gemeint, die Polizei sei ja wohl ohnehin nicht dafür zuständig, bewaffnete Hunde festzunehmen.

ulz/Reuters
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Sonntag 10. 03. 2013





Katzen unerwünscht: In Birmingham hat die weltgrößte Hundeschau begonnen. Hier lässt sich beobachten, wie Herrchen oder Frauchen ihrem Liebling immer ähnlicher werden - und was der moderne Hund trägt. Ein tierischer Stargast war ohnehin da.

Birmingham - Herrchen oder Frauchen und ihre Hunde gleichen sich im Laufe der Zeit immer mehr an, heißt es. Wer Beweise sucht, kann in Birmingham fündig werden. Dort findet derzeit die weltweit größte Hundeschau Crufts statt.

Tatsächlich sind gewisse Parallelen zwischen manchem Hunden und ihren Besitzern nicht zu übersehen. Etwa bei dem Mann, der eine Neufundländer-Silhouette auf seine Weste aufgenäht hat - und dessen Hund selbstverständlich zu dieser Rasse gehört. Oder bei dem Hundebesitzer, der Anzug und Krawatte farblich auf das Fell seines Barsoi abstimmt.

Laut "Birmingham Mail" waren bereits am ersten Tag 27.000 Hunde auf dem Veranstaltungsgelände. Selbst aus Indonesien würden Tiere erwartet. Auch eine kleine Hunde-Berühmtheit ist angereist: Mugly, ein Chinesischer Schopfhund. Das Tier hatte im vergangenen Jahr bereits einen Titel gewonnen, allerdings nicht bei Crufts, sondern bei einem etwas weniger prestigeträchtigen Wettbewerb: Mugly wurde als hässlichster Hund der Welt ausgezeichnet.

Weil das Wetter in Birmingham derzeit eher trüb ist, reisten viele Teilnehmer mit besonderer Schutzkleidung an. Während manchen Hunden ein leichter Überwurf reichte, waren andere so vollständig eingepackt, dass nur noch Kopf und Schwanz hervorlugten. Sehen Sie selbst.
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Mittwoch 27. 02. 2013


Hypothyreose
von jackcool

Eine Hypothyreose ist gekennzeichnet durch eine reduzierte Stoffwechselleistung aufgrund einer Unterfunktion der Schilddrüse mit erniedrigter Hormonproduktion.

Ursachen: [img]http://kleintierpraxis-tiefmann.de/s/cc_images/cache_2412964998.jpg?t=1299186252[/img]

Eine Unterfunktion der Schilddrüse und damit verbunden ein erniedrigter Hormonspiegel entstehen durch Schädigungen des Schildrüsengewebes, dies kann zum einen durch entzündliche Prozesse hervorgerufen werden und zum anderen aufgrund eines autoimmun Geschehens, bei dem körpereigene Antikörper das Drüsengewebe schädigen. Zu unterscheiden von der "echten" Schilddrüsenunterfunktion ist das "Euthyroid sick Syndrome" bzw. "Non-Thyroid Illness" bei welchem die Hormonproduktion gebremst ist, welche z.B. nach Gabe von Cortison, Nicht-Steroidalen-Antiphlogistika, Antibiotika, Organerkrankungen etc. auftreten kann.

Vorkommen:

Zumeist betrifft es mittelgroße bis große Rassen mittleren Alters (2-8 Jahre), wobei der Dackel als kleine Rasse ebenfalls dazu neigt. Letztendlich können jedoch alle Rassen an einer Hypothyreose erkranken. Auch tritt die Erkrankung gehäuft bei weiblichen Tieren auf.

Symptome:

Die Schilddrüsenunterfunktion wird auch als "der große Imitator" bezeichnet, da es die spezifischen Symptome oder das spezifische Symptom leider nicht gibt. Es ist eine Vielzahl von Symptomen die auf diese Erkrankung hinweisen können, die in allen Kombinationen denkbar wären und dadurch bedingt, eine Diagnose mitunter schwierig machen. Zum Teil werden die Symptome auch auf das erhöhte Lebensalter zurückgeführt und man gibt ihnen nicht so viel Gewichtung, dabei kann man eine bestehende Hypothyreose übersehen.

Allg. Symptome: reduzierter Spieltrieb, Konditionsverlust, erhöhte Futteraufnahme, Gewichtszunahme, Läufigkeitsunregelmäßigkeiten, reduzierte Libido,....

Hautsymptome: verzögertes Haarwachstum, trockene Haut, schütteres Fell, Haarausfall ohne Juckreiz, brüchiges Fell, glanzloses Fell, Ohrenentzündungen,...

seltene Symptome: Herzproblematiken, neurologische Ausfälle (Taubheit bzw. reduziertes Hörvermögen, Lahmheiten, epileptische Anfälle), Augenveränderungen,...

Diagnose:

Der Vorbericht in Kombination mit einer allgemeinen Untersuchung und speziellen Blutuntersuchung des Labors liefern die dann relativ eindeutige Diagnose: Hypothyreose.

Wichtig: Geben sie im Vorbericht alle Medikamente Ihres Tieres an, denn wie oben erwähnt, können eine Vielzahl von Medikamenten eine Hypothyreose lediglich vortäuschen ("Euthyroid sick Syndrome"Zwinker .

Behandlung
:

Die Hypothyreose ist medikamentell sehr gut behandelbar (Zugabe der fehlenden Hormone in Tablettenform). Lediglich die Einstellung bis zur optimalen Dosis kann etwas Zeit in Anspruch nehmen und sollte daher gerade zu Beginn der Therapie alle 2 Monate mittels Blutkontrolle kontrolliert werden. Nach Tablettengabe von ca. 2 Wochen sollten sie bereits Veränderung Ihres Hundes bemerken, natürlich brauchen Fell,- und Hautveränderungen längere Zeit zu regenerieren.



Mit vielen lieben Grüßen und besten Wünschen

Ihre Silke Colaris
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Mittwoch 27. 02. 2013



Darf es auch ein Reisteller sein?

Hundeernährung - Helmut J. SalzerMarburg. Was bei Haushunden in den Futternapf kommt, ist zumindest teilweise auch Glaubenssache. Während die einen nur Dosenfutter geben, liegen die Schwerpunkte bei anderen auf rohem Fleisch und Knochen – oder auf Reis, Nudeln, Möhren und gekochten Kartoffeln. Der „Reisteller für Struppi“ mag manchen Beobachter in Erstaunen versetzt haben. Doch die Anhänger einer gemischten Kost mit einem hohen Anteil an kohlenhydratreicher Nahrung für ihren Vierbeiner haben nun Rückenwind bekommen.

Als der Wolf im Laufe der Geschichte zum Haushund wurde, änderten sich auch einige seiner Gene. Welche, haben jetzt schwedische Forscher untersucht und dabei Interessantes entdeckt: Der frisch domestizierte Hund entwickelte demnach die Fähigkeit, neben Fleisch auch stärkehaltige Nahrung verdauen zu können. So konnte er sich an den in den menschlichen Siedlungen herumliegenden Abfällen und Resten gütlich tun, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin “Nature” berichten.

Für ihre Studie verglichen die Forscher das komplette Genom von zwölf Wölfen mit dem von 60 Hunden verschiedener Rassen. Dabei machten sie 36 Genbereiche aus, die sich auf dem Weg vom Wolf zum Hund verändert haben. Darunter waren auch zehn Erbgutabschnitte, die es den Hunden im Laufe ihrer Domestikation ermöglichten, Stärke immer besser und schneller zu verdauen. Vor allem drei Enzyme, die fürs Spalten und Umwandeln von Stärke notwendig sind, kommen beim Hund in deutlich größeren Mengen und mit höherer Aktivität vor als beim Wolf. Die Anpassung der Fleischfresser an eine stärkehaltige Nahrung könnte einer der entscheidenden Schritt in der frühen Domestikation der Hunde gewesen sein, mutmaßen die Forscher.

Zurück zu unseren heutigen vierbeinigen Freunden: Es gibt Verfechter bestimmter Futtermethoden, die sich vor allem an den Ernährungsgewohnheiten von Wölfen orientiert und hohe Anteile an rohem Fleisch enthalten. Die schwedische Studie legt nahe, dass die Übertragung der Nahrungsgewohnheiten des Wolfes auf den Haushund eins zu eins wahrscheinlich nicht sinnvoll ist.

Das bekommen Hunde in Deutschland serviert

Wie werden Haushunde hierzulande gefüttert? Forscherinnen der Tierärztlichen Fakultät der Universität München haben den Hundehaltern beim Füttern über die Schulter geschaut. Sie stellten fest, dass 58 Prozent ausschließlich kommerziell hergestelltes Hundefutter verwandten, 35 Prozent dieses mit zusätzlichen Bestandteilen kombinierten und 8 Prozent das Futter insgesamt selbst zusammenstellten.

Selbstgekochtes: Auf die Zusammensetzung kommt es an
Wer seinen Hund mit selbst zubereiteter Nahrung versorgen will, muss genau auf die Zusammenstellung achten. Denn sonst drohen, den Münchner Forscherinnen zufolge, Überernährung oder Mangelerscheinungen.

Futtermittel Anteil
Kohlenhydratreiche Futtermittel
(z. B. Getreide, Reis, Nudeln) 49 %
Eiweisreiche Futtermittel
(z. B. Fleisch, Fleischnebenprodukte) 40 %
Rohfaserreiche Futtermittel
(z. B. Gemüse, Weizenkleie) 5 %
Fette, Öle, Schmalz und Talg 5 %
0,5 g/kg vitaminisiertes
Mineralfutter 1 %

Selbstzubereitetes Hundefutter – auf die richtige Zusammensetzung kommt es an. (Verändert nach: Dr. Kathrin Irgang: “Doch lieber BARF? Ernährung erwachsener Hunde (Erhaltungsbedarf)”; In: hundkatzepferd – Das Fachmagazin für den Tierarzt, Juni 2012, Verlag succidia AG, Darmstadt.)

Gutes Futter für gesunde erwachsene Hunde enthält mindestens zur Hälfte pflanzliche Bestandteile, die zur Versorgung mit Kohlenhydraten und Ballaststoffen beitragen. Geeignet sind Hafer- oder Weizenflocken, gekochter Reis, Gersten- oder Roggenschrot, gekochte Kartoffeln oder Nudeln. Als Eiweislieferant im Futter eignet sich zum Beispiel gekochtes Fleisch vom Rind. Auch verschiedene frische Gemüsesorten liefern Kohlenhydrate und zusätzlich Vitamine und Ballaststoffe. Empfehlenswert sind zum Beispiel frische Karotten, rote Bete, Kohlrabi oder Zuckerrüben-Schnitzel.

Von einem positiven Nebeneffekt des gekonnt selbst zubereiteten Futters berichten jedenfalls erfahrene Hundebesitzer: Ihre Lieblinge riechen weniger stark aus dem Maul.

Verdauungsbeschwerden vermeiden
Eine falsche Ernährung kann bei Hunden Verdauungsprobleme verursachen. Dabei spielt nicht nur das „Was“, sondern auch das „Wie“ eine wichtige Rolle. Hier ein paar Tipps, wie Sie Verdauungsbeschwerden bei Ihrem vierbeinigen Freund vermeiden:

Bieten Sie nur frisches Futter und Wasser an, das nicht zu kalt ist (keine Kühlschranktemperatur).
Um die Verdauung in Schwung zu halten, benötigt Ihr Vierbeiner ausreichend Ballaststoffe, z. B. aus Gemüse oder Getreideschrot.
Wenn Sie eine gute Futterzusammensetzung gefunden haben, wechseln Sie nicht zu häufig zu anderem Futter.

Quellen:
(1) Futter-Wandel machte Wolf zum Hund; scinexx. Das Wissensmagazin, Meldung vom 24.1.2013, www.scinexx.de/wissen-aktuell-15509-2013-01-24.html. (2) Axelsson,E. et al., The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet; Nature, online publiziert am 23.1.2013, doi:10.1038/nature11837. (3) Becker N, Dillitzer N, Sauter-Louis C, Kienzle E., Feeding of dogs and cats in Germany, Tierärztliche Praxis Ausgabe K Kleintiere/Heimtiere40(6): 391-7, 12/2012. Zusammenfassung zu finden unter: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23242219. (4) Irgang, K.: „Doch lieber BARF? Ernährung erwachsener Hunde (Erhaltungsbedarf)“; In: hundkatzepferd – Das Fachmagazin für den Tierarzt, Juni 2012, Verlag succidia AG, Darmstadt.
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