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Hundespielzeug-Test - viele Schadstoffe
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Hunde-Spielzeug - Der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) testet ähnlich wie die Stiftung Warentest in Deutschland regelmäßig Dienstleistungen und Produkte. Beim Test von Hundespielzeug schlug der VKI nun Alarm.

Kein einziges untersuchtes Hundespielzeug war laut den Testern frei von Giftstoffen. Es wurden 18 Kunststoff-Hundespielzeuge in Tierhandlungen, Fachgeschäften und Drogeriemärkten gekauft und untersucht (ein Test für Latexprodukte ist bisher nicht erfolgt, soll aber nachgeholt werden).

In allen Produkten wurden dabei laut VKI zum Teil hohe Konzentrationen polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK). Die chemischen Verbindungen werden in der industriellen Produktion als Weichmacher eingesetzt, die als sogenannte CMR-Stoffe ausgewiesen werden. CMR bedeutet, dass eine Substanz krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend ist. Alle 18 geprüften Spielzeuge für Hunde enthielten Schadstoffe und waren aus Sicht des VKI nicht empfehlenswert.

Hundespielzeug - Kinderspielzeug?

PAK werden bei der Herstellung von Gummi- oder Kunststoffprodukten eingesetzt, weil sie relativ einfach eine Elastizität des Produktes ermöglichen (daher der umgangssprachliche Begriff "Weichmacher"Zwinker. In den letzten Jahren war bereits bei Tests wiederholt auch in Kinderspielzeug Weichmacher gefunden worden.

Als zusätzlich bedenklich wurde im Fazit des Tests prompt auch eingestuft, dass viele der untersuchten Produkte Kinderspielzeug ähneln würden. Da hier eine Verwechslungsgefahr drohe, kommt der VKI deshalb zu dem Schluss, dass speziell in Haushalten mit kleinen Kindern besser ganz auf solche Hundespielzeug-Produkte verzichtet werden sollte.

Der VKI fordert als Konsequenz des Tests das Fetsetzen von verbindlichen Grenzwerten, wie es sie für andere Produktgruppen wie beispielsweise Autoreifen bereits gebe.

Der komplette Testbericht “Hundespielzeug: Schadstoffe - Pfoten weg” vom 23.10.2013 ist auf der österreichischen Website konsument.at auch für Nicht-Abonnenten über einen 24-Stunden-Pauschalpreis von 5 Euro für konsument.at-Artikel verfügbar. Darin finden sich weiterführende Informationen zu einzelnen Schadstoffen, möglichen Gefahren daraus und zum konkret getesteten Hundespielzeug.

Empfehlungen für den Kauf von Hunde-Spielzeug

Grundsätzlich geht es um die gleiche Frage wie in anderen Konsumbereichen auch: Die Versuchung, im Zweifel die günstigsten Angebote zu kaufen, fördert nicht gerade eine ggf. aufwändigere und geprüfte schadstofffreie Produktion. Leider ist der Verzicht auf günstige Importware kein Allheilmittel. Da auch teurere Produkte nicht automatisch "sauber" sind, kann man folgende Ratschläge geben:

1.) Fragen Sie bei ihren üblichen Kaufquellen nach: Mündlich im Laden bzw. per Email oder anderen schriftlichen Kontaktwegen bei den entsprechenden Kontaktstellen bzw. direkt bei Online-Shops. Erkundigen Sie sich bei unklaren oder ausweichenden Auskünften nach Produkten, die vom Hersteller als schadstofffrei getestet angeboten werden. Fragen Sie, wie die Freiheit von Giften und Schadstoffen nachgewiesen wird.
2.) Meiden Sie Billigware, die unklar gekennzeichnet ist und bei denen oft auch der Händler den genauen Hersteller laut eigener Aussage nicht ermitteln bzw. garantieren kann, welche Stoffe tatsächlich enthalten bzw. nicht enthalten sind.
3.) Ist Hundespielzeug aus Holz eine Alternative? Nur bedingt, denn: In einem Test der Stitung Warentest (12/2013) für Kinderspielzeug aus Holz wurden bei einigen Produkten ebenfalls poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK), Nickel, Form­aldehyd und andere Stoffe bemängelt, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen bzw. das Erbgut oder die Fort­pflan­zungs­fähig­keit zu schädigen. Mit diesem Wissen kann man kann solche Inhaltsstoffe in manchen Hundespielzeug-Produkten zumindest nicht ausschließen.
4.) Im gut sortierten Handel können Sie oft (aber leider nicht immer!) Hundespielzeug finden, dass im Bezug auf die verwendeten Stoffe in der Produktion als uneingeschränkt unbedenklich gekennzeichnet wird. Achten Sie auf dahingehende Zertifizierungen aber trotzdem auch auf die Liste der verwendeten Inhaltsstoffe auf der Verpackung.
5.) Für Ihren konkreten Bedarf finden Sie keine eindeutig schadstofffreien Produkte? Entscheiden Sie sich: Vertrauen Sie auf teils unklare Beruhigungs-Aussagen Dritter oder spielen Sie einfach - mit Ihrem Hund und mit weniger oder keinem Kunststoff-Hundespielzeug.

Mittelfristig ist die Situation nur mit dem entsprechendem Kaufverhalten zu verändern. Lassen Sie den Händlern und Herstellern keine Ruhe. Je mehr Hundebesitzer fragen und sich nicht leicht abwimmeln lassen, desto wichtiger wird das Thema genommen und der Handel reagiert.

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